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Exkursion zu Sappi Stockstadt und Fripa Miltenberg

[20|05|2017]

Exkursionsbericht

Am 19. Mai 2017 machte sich das 2. Semester Papier- und Verpackungstechnik der Hochschule München auf zu seiner ersten Exkursion in die Papierindustrie. Betreut wurden die 12 Studenten von Marcel Prinz. Mit 2 Mietautos begann die Exkursion um 9:00 an der Hochschule München. Erstes Ziel war Sappi in Stockstadt. Nach rund viereinhalb Stunden erreichte die Exkursionsgruppe das Werk im Norden Bayerns. Dort angekommen wurde sie von Produktionsleiter Jochen Hahn in Empfang genommen. Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und belegten Brötchen folgten die obligatorische Sicherheitsunterweisung, sowie eine kurze Unternehmenspräsentation zu Sappi Stockstadt. Im Anschluss daran fand die Werksbesichtigung statt. Einige standen hierbei zum ersten Mal vor einer Papiermaschine. Dem entsprechend groß war Faszination über die Ausmaße der Anlagen.

Der Standort in Stockstadt eignete sich besonders gut für eine erste Exkursion, da von der Zellstoffkochung über die Papierproduktion und Veredelung bis hin zur Formatausrüstung alle Prozessschritte in das Werk integriert sind. Auch wenn Stockstadt die Studenten nicht gerade von seiner sonnigsten Seite in Empfang genommen hatte, so war die erste Station der Reise doch sehr erfolgreich. Nach der Werksbesichtigung wurde gemeinsam das Hotel im Zentrum Aschaffenburgs bezogen, um dann von dort aus geschlossen in die Stadt zu gehen. In einem gemütlichen spanischen Restaurant mitten in Aschaffenburg wurden wir dann von Herrn Hahn zum Abendessen eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre stand Herr Hahn den Studenten für weiter Frage zur Verfügung.

Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr führte der Weg dann nach Miltenberg zur Firma Fripa. Die Anreise war mit nur 45 min eher kurz. Dort angekommen wurden die Studenten von Prozessingenieur Christoph Maaß begrüßt. Auch hier begann die Werksbesichtigung mit der obligatorischen Sicherheitsunterweisung, sowie einer kurzen Werks- und Unternehmenspräsentation. Hierbei zeigten sich schnell die Unterschiede zwischen einem familiengeführten Unternehmen und dem zuvor besichtigten Großkonzern. Bei der dann folgenden Werksbesichtigung offenbarten sich außerdem große Unterschiede bei der Herstellung der beiden gesehenen Papiersorten. Verglichen mit den langen Maschinen bei Sappi Stockstadt, waren die Tissue-Maschinen doch eher klein. Auch die Stoffaufbereitung, hier ohne Zellstoffkochung, war deutlich überschaubarer. Dafür beeindruckte die, für die Tissue-Industrie besonders wichtige, Verarbeitung. Hier werden die Mutterrollen bis zum fertigen Endprodukt verarbeitet. Auch das sehr moderne Hochregallager mit seiner chaotischen und vollautomatischen Lagerhaltung beindruckte die Exkursionsteilnehmer.

Nach 2 Besichtigung und vielen neuen und vor allem ersten Eindrücken aus der Papierindustrie machten sich die Studenten des 2. Semesters dann gegen 13:00 Uhr auf die Heimreise nach München.